SINOVA Kliniken-Verbund
Um die Versorgung der Bevölkerung im Gebiet der "Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie" sicherzustellen, hat das Land Baden-Württemberg 1999 dessen Aufnahme in den Krankenhausbedarfsplan festgelegt. Der im Mai 2002 mit der Sonnenberg Klinik Stuttgart abgeschlossene Kooperationsvertrag bzw. die im Januar 2004 vollzogene Beteiligung der Südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie an der Sonnenberg Klinik gGmbH waren wesentlichen Voraussetzungen für eine entscheidende strategische Erweiterung der Sonnenberg Klinik, den SINOVA Kliniken-Verbund.Dieser Klinikenverbund bildet gegenwärtig mit den drei stationären psychosomatischen Einheiten der Südwürttembergischen Zentren (in Bad Schussenried bzw. Aulendorf, in Ravensburg und Zwiefalten) sowie der Sonnenberg Klinik, der Schussental Klinik in Aulendorf und einer psychosomatischen Abteilung am Diakonie Klinikum Stuttgart (geplant sind ferner Stationen in Reutlingen und Friedrichshafen jeweils an den dortigen Allgemeinkrankenhäusern) ein überregionales Netzwerk voll- und teilstationärer Einrichtungen. In diesem Netzwerk soll mittelfristig sichergestellt werden, dass durch die Bildung von geeigneten Behandlungsschwerpunkten alle Krankheitsbilder des umfangreichen Fachgebietes der "Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie" so störungsspezifisch wie nötig behandelt werden können. Gleichzeitig soll durch die überregionale Vernetzung neben der Verwirklichung anderer Synergieeffekte vor allem auch Abhilfe hinsichtlich der dringlich notwendigen Akutversorgung von Patienten in der Psychosomatik geschaffen werden.
Die Indikation für eine Behandlung in einer der Kliniken des SINOVA Kliniken-Verbundes wird generell dann gestellt, wenn Patienten entweder noch nicht (etwa aufgrund der Schwere einer Symptomatik) oder nicht mehr ambulant therapierbar sind (etwa in einer Krisensituation).
Webseite des SINOVA Kliniken-Verbundes: SINOVA Kliniken-Verbund